Vietnam e-Visum: Antrag, Portal und Ablauf
Kurzantwort: Das Vietnam e-Visum, auch eVisa genannt, beantragen Sie vor der Reise elektronisch beim vietnamesischen Immigration Department über evisa.gov.vn. Sie können den Antrag selbst ausfüllen oder die Vorbereitung mit einer Ausfüllhilfe organisieren; über die Erteilung entscheidet die vietnamesische Behörde. Für Ihre Planung gehören deshalb zwei Fragen zusammen: Welcher Aufwand bleibt bei Ihnen, und welche Kosten und Bearbeitungszeit gelten für den gewählten Weg? Stand: 7. September 2026.
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Wer braucht das Vietnam e-Visum?
Mit einem gewöhnlichen österreichischen Reisepass benötigen Sie laut BMEIA für die Einreise nach Vietnam ein Visum. Das e-Visum ist eine Möglichkeit, diese Genehmigung vor der Reise zu erhalten. Die vietnamesische Einwanderungsbehörde nennt dafür unter anderem einen gültigen Reisepass und den Aufenthalt außerhalb Vietnams als Voraussetzungen; außerdem darf kein gesetzlicher Einreiseausschluss vorliegen.
Wenn Sie für Ihre touristische Kurzreise bereits den elektronischen Weg gewählt haben, geht es als Nächstes um die Vorbereitung und Übermittlung Ihrer Angaben. Ist die Wahl noch offen, klären Sie zuerst, welcher Weg zu Ihrer Reise passt: Das BMEIA nennt auch den Antrag bei der vietnamesischen Botschaft, für den mehrere Wochen Vorlauf vorgesehen sind. Orientierung bietet das Vietnam-Wissenszentrum; die amtlichen Hinweise zur Einreise finden Sie beim BMEIA. Ein Botschafts- oder Sticker-Visum erfordert einen eigenen Ablauf.
Wo stelle ich den elektronischen Antrag?
Wenn Sie Ihr Visum für Vietnam online beantragen, ist das Vietnam Electronic Visa Portal der amtliche Antragskanal. Das Immigration Department nennt dafür die beiden Adressen evisa.gov.vn und thithucdientu.gov.vn. Über diese Portale werden Anträge eingereicht und Ergebnisse abgefragt. Beim Selbstausfüllen stellen Sie Ihre Angaben und Unterlagen zusammen und übernehmen die Eingabe im amtlichen System.
Eine Ausfüllhilfe setzt bei dieser Vorbereitung an: Sie lassen sich beim elektronischen Antrag begleiten und stellen dafür die erforderlichen persönlichen Angaben sowie die Bilder von Reisepass und Person bereit. Damit ändert sich die Organisation der Vorbereitung. Die Prüfung und Erteilung des e-Visums bleiben beim vietnamesischen Immigration Department. Auch bei Problemen mit einem e-Visum liegt die amtliche Zuständigkeit laut BMEIA bei den vietnamesischen Behörden.
Was kostet das e-Visum, und wie lange dauert es?
Die Antragshinweise des Immigration Department nennen eine Amtsgebühr von 25 US-Dollar für eine einmalige Einreise und 50 US-Dollar für mehrfache Einreisen. Maßgeblich für Ihre Zahlung ist der Betrag im aktuellen Checkout des amtlichen Portals. Die Gebühr wird elektronisch bezahlt und bei Ablehnung des Antrags laut Behörde nicht zurückerstattet.
Für den Vergleich mit einer Ausfüllhilfe ordnen Sie die Summen dem jeweiligen Angebot zu: Die Amtsgebühr gehört zum behördlichen Antrag, ein Servicepaket zur begleiteten Vorbereitung. Prüfen Sie beim Paket, welche Leistungen und Gebühren der ausgewiesene Gesamtpreis umfasst. Die Kostenübersicht für Vietnam hilft bei dieser Zuordnung. Konsular- oder Versandkosten eines Botschaftsantrags gehören dagegen zum anderen Antragsweg.
Zur Dauer nennen die amtlichen Antragshinweise drei Arbeitstage nach der Zahlung. Planen Sie diese Angabe als Bearbeitungszeit ein und lassen Sie vor der Abreise zusätzlich Zeit für Ihre Vorbereitung und den Umgang mit dem Ergebnis. Drei Arbeitstage sind keine drei Kalendertage. Wenn Sie eine Ausfüllhilfe wählen, gleichen Sie die Angaben zur Bearbeitungsdauer des Vietnam-Service mit Ihrem Abreisetermin ab; die amtliche Zeitangabe allein beschreibt noch nicht Ihren gesamten Weg vom Zusammenstellen der Unterlagen bis zur Reise.
Antragstellung — Kurzüberblick
Bevor Sie Ihr Visum für Vietnam beantragen, prüfen Sie den Reisepass, dessen Daten Sie verwenden werden. Nach BMEIA muss er mindestens einen Monat länger gültig sein als das Visum. Berücksichtigen Sie dabei auch Umstiege und Zwischenstopps: Die Österreichische Botschaft Hanoi weist darauf hin, dass einzelne Länder oder Fluglinien eine mindestens sechsmonatige Passgültigkeit verlangen können. Diese Prüfung gehört vor die Dateneingabe, damit Ihr Reisedokument zum geplanten Reisezeitraum passt.
Zum elektronischen Antrag gehören persönliche Angaben, ein Bild der Passdatenseite und ein frontales Foto ohne Brille. Sie übermitteln digitale Unterlagen; der physische Reisepass bleibt bei Ihnen. Mit der Eingabe und Zahlung ist die Vorbereitung des Antrags abgeschlossen, anschließend folgt die Bearbeitung durch die Behörde. Eine erfolgte Zahlung ist daher noch kein genehmigtes Visum.
Der Ablauf lässt sich in vier Etappen einteilen:
- Vorbereiten: Reisepass und Reisezeitraum prüfen, Angaben sowie Passbild und Foto bereitlegen.
- Beantragen: Angaben und digitale Unterlagen übermitteln und die elektronische Zahlung abschließen.
- Ergebnis abwarten: Die Mitteilung beziehungsweise das Ergebnis im amtlichen Portal verfolgen.
- Reiseunterlagen ergänzen: Nach der Genehmigung das e-Visum ausdrucken und zur Reise mitnehmen.
Welche Fehler passieren häufig?
Viele Verwechslungen entstehen, weil Angaben aus unterschiedlichen Phasen zusammengezogen werden: Die Passgültigkeit betrifft schon die Vorbereitung, die Gebühr den gewählten Antrag und der Ausdruck das erteilte Visum. Prüfen Sie diese Punkte in der Reihenfolge Ihrer Reisevorbereitung. So sehen Sie früh, ob noch ein Dokumentenproblem offen ist, bevor Sie Geld und Zeit in den Antrag investieren.
Besonders kurz vor der Abreise hilft es, den eigenen Stand eindeutig zu benennen: Haben Sie erst Unterlagen gesammelt, bereits bezahlt oder liegt die Genehmigung vor? Wer nur vom „fertigen Antrag“ spricht, kann die noch ausstehende Behördenentscheidung übersehen. Auch eine Serviceanfrage ersetzt diese Entscheidung nicht. Legen Sie deshalb den Abreisetermin neben die Bearbeitungsangaben Ihres gewählten Wegs und prüfen Sie nach der Genehmigung die Reiseunterlagen erneut.
- Vor dem Antrag: Die Passgültigkeit nur an der Rückreise messen, obwohl das BMEIA auf die Gültigkeit des Visums abstellt; mögliche Anforderungen bei Umstiegen übersehen.
- Beim Kostenvergleich: Die reine Amtsgebühr mit einem Servicepaket oder mit Konsular- und Versandpreisen gleichsetzen.
- Bei der Zeitplanung: Arbeitstage als Kalendertage zählen oder die Bezahlung mit der Genehmigung verwechseln.
- Nach der Genehmigung: Nur die digitale Datei bereithalten, obwohl das genehmigte e-Visum ausgedruckt mitgeführt werden muss.
Häufige Fragen
Muss ich das genehmigte e-Visum ausdrucken?
Ja. Das BMEIA verlangt ausdrücklich, das von den vietnamesischen Behörden genehmigte e-Visum ausgedruckt mitzubringen. Nehmen Sie den Ausdruck zu Ihren Reiseunterlagen; eine gespeicherte Datei allein erfüllt diese Vorgabe nicht.
Wie lange darf ich mit dem e-Visum in Vietnam bleiben?
Das Immigration Department nennt eine maximale Gültigkeit von 90 Tagen für ein e-Visum mit einmaliger oder mehrfacher Einreise; auch das BMEIA beschreibt Aufenthalte bis maximal 90 Tage. Für Ihre konkrete Reise orientieren Sie sich an den bewilligten Daten und der Einreiseart Ihres erteilten Visums. Die Höchstdauer ist keine automatische Zusage für jeden Antrag.
Reicht ein Personalausweis für den Antrag?
Als Reisedokument für Vietnam nennt das BMEIA den Reisepass; für den elektronischen Antrag wird dessen Datenseite benötigt. Planen Sie daher mit Ihrem Reisepass. ID Austria ersetzt ihn ebenfalls nicht: Laut BMEIA werden elektronische Ausweise derzeit ausschließlich in Österreich akzeptiert.
Kann 1avisum.at das Visum bei der Botschaft einreichen?
Nein, 1avisum.at bietet für Vietnam Unterstützung beim elektronischen Antrag an, keine Botschaftseinreichung oder Sticker-Visa. Für den Botschaftsweg verwenden Sie die amtlichen Informationen des BMEIA mit den Angaben zur vietnamesischen Botschaft in Wien und planen mehrere Wochen Vorlauf ein.
Wo prüfe ich die aktuelle Amtsgebühr?
Prüfen Sie den zu zahlenden Betrag im Checkout auf evisa.gov.vn. Die oben genannten Dollarbeträge stammen aus den amtlichen Antragshinweisen; für ein Servicepaket vergleichen Sie zusätzlich den dort ausgewiesenen Leistungsumfang und Gesamtpreis.
Wann sich eine Ausfüllhilfe lohnt
Bei einem klaren Einzelantrag mit vollständig vorbereiteten Unterlagen und genügend Zeitreserve können Sie die Eingabe selbst im amtlichen Portal übernehmen. Eine Ausfüllhilfe kann praktisch sein, wenn Sie Unterstützung bei der Zusammenstellung benötigen oder die Vorbereitung für mehrere Reisende koordinieren. Ein knapper Abreisetermin macht vor allem den Abgleich mit der angegebenen Service-Bearbeitungsdauer wichtig: Klären Sie vor der Beauftragung, ob der angebotene Ablauf zu Ihrem Kalender passt.
Über den e-Visum-Service für Vietnam können Sie die begleitete Vorbereitung des elektronischen Antrags wählen. Kostenlose telefonische Beratung erhalten Sie in Wien unter +43 68 0160 8874. Die Beratung ist kostenlos; den Preis für die Antragsunterstützung entnehmen Sie dem Serviceangebot.
Quellen
| Quelle | Inhalt | Stand der Quellenangaben |
|---|---|---|
| BMEIA: Reiseinformation Vietnam | Visumpflicht, Reisedokument, Ausdruck und Botschaftsweg | 07.09.2026 |
| Vietnam Immigration Department: Electronic Visa | Amtliche Portale, Voraussetzungen, Gültigkeit und Zahlung | 07.09.2026 |
| Vietnam Immigration Department: Antragshinweise | Unterlagen, Gebühren und Bearbeitungszeit; Antrag über die aktuellen Portale | 07.09.2026 |
| Österreichische Botschaft Hanoi: Visa für Vietnam | Passgültigkeit und Anforderungen entlang der Reiseroute | 07.09.2026 |
Wichtiger Hinweis
Stand: 7. September 2026. Einreisebestimmungen, Gebühren und Bearbeitungsangaben können sich ändern. Prüfen Sie vor der Antragstellung und Reise die amtlichen Informationen für Vietnam sowie die Angaben im vietnamesischen e-Visum-Portal. 1avisum.at unterstützt bei der Vorbereitung elektronischer Anträge; die Entscheidung über das Visum trifft die zuständige vietnamesische Behörde.
